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	<title>Allgemein Archive - SDAJ Ost</title>
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	<description>Ein Landesverband der SDAJ</description>
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	<title>Allgemein Archive - SDAJ Ost</title>
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	<item>
		<title>Vom Lockdown zum Shutdown: Appelle an die Reichen, Einschränkungen im Privaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 18:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom „Lockdown light“ in den Shutdown: Statt der in Aussicht gestellten Lockerungen werden die Corona-Maßnahmen ab Mittwoch weiter verschärft. Fast alle Geschäfte müssen schließen, die Schulen und Kitas sollen weitgehend dicht gemacht werden. Alkoholkonsum im Freien ist bei Strafe untersagt. An Silvester gibt es Ver- und Ansammlungsverbote, Feuerwerk auf stark frequentierten Plätzen ist verboten. Während [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom „Lockdown light“ in den Shutdown: Statt der in Aussicht gestellten Lockerungen werden die Corona-Maßnahmen ab Mittwoch weiter verschärft. Fast alle Geschäfte müssen schließen, die Schulen und Kitas sollen weitgehend dicht gemacht werden. Alkoholkonsum im Freien ist bei Strafe untersagt. An Silvester gibt es Ver- und Ansammlungsverbote, Feuerwerk auf stark frequentierten Plätzen ist verboten. Während so das Privatleben weitreichend eingeschränkt wird und Verstöße geahndet werden, bleibt es bei freundlichen Appellen an die Unternehmer: Man solle dringend prüfen, ob der Betrieb durch Ferien oder großzügige Home-Office-Regelungen geschlossen werden kann. Dabei sind gerade Arbeitsplätze Hotspots, an denen Einschränkungen einen deutlichen Effekt auf das Infektionsgeschehen hätten. Politiker geben in den Medien inzwischen unverhohlen zu, dass wirtschaftliche Interessen entscheidend in der Debatte über die Maßnahmen sind. Fachleute wie der Virologe Christian Drosten sehen diese Abwägung zwischen Profiten und Gesundheit zwar kritisch, werden durch Hetzkampagnen von BILD und Co. jedoch schnell zum Schweigen gebracht.</p>
<p>Bereits jetzt wird diskutiert, dass die Maßnahmen über den 10. Januar 2021 hinaus gelten könnten. Unterdessen genießen Menschen in anderen Ländern schon wieder die Annehmlichkeiten einer Corona-freien Zeit, etwa in China, Cuba, Taiwan, Neuseeland, Vietnam oder Südkorea. Umfangreiches Testen, rasches und situationsangemessenes Reagieren sowie die Inkaufnahme von wirtschaftlichen Einschränkungen sind bei der Bewältigung einer Pandemie zentral. Gerade im internationalen Vergleich zeigt sich das Scheitern des Corona-Managements der Bundesregierung überdeutlich. Doch Ursache ist nicht einfach die Unfähigkeit der Politiker, vielmehr ist es eine Frage der Prioritäten: Die Regierung nimmt lieber mehr Corona-Tote in Kauf als sinkende Profite. Die Interessen der Banken und Konzerne kommen vor der Gesundheit der Bevölkerung.</p>
<p>Der „Lockdown light“ hat sein Ziel offenkundig verfehlt, auch wenn sich Politiker für das Abflachen der Kurve immer noch auf die Schultern klopfen. Doch die zweite Welle kam nicht unerwartet: Man hätte den Sommer nutzen müssen, um die Gesundheitsämter besser auszustatten, die Testkapazitäten noch weiter auszubauen, Schulklassen zu verkleinern und Hygienemaßnahmen an Schulen umzusetzen – und vieles mehr. Doch das hätte bedeutet, das Geld zugunsten unserer Gesundheit auszugeben statt zur Rettung von Konzernen wie der Lufthansa.</p>
<p>Nach dem Shutdown muss es anders laufen: Wenn die Schulen wieder öffnen, braucht es staatlich finanzierte Maßnahmen, die das gesundheitliche Risiko für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen real minimieren. Betriebe dürfen nur öffnen, wenn sie den Gesundheitsschutz ernsthaft und verbindlich absichern. Und es braucht umfangreiche Investitionen ins Gesundheitswesen, mehr Personal an Krankenhäusern und in Gesundheitsämtern.</p>
<p><strong>Auch Corona ist eine Klassenfrage! Shut capitalism down!</strong></p>
<p>Unsere letzte ausführlichere Stellungnahme zu Corona findet ihr <a href="https://www.sdaj.org/2020/11/18/der-aktuelle-lockdown-schuetzt-die-profite-nicht-die-gesundheit-der-menschen/">hier</a></p>
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		<title>Quarantäne &#8211; Was tun? (Teil I)</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2020/03/27/quarantaene-was-tun-teil-i/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 19:05:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schulen und Unis sind geschlossen, viele Hobbies sind grad nicht drin und nun ist euch langweilig? Bevor ihr euch gezwungen seht, 50 Shades Of Grey in die Hand zu nehmen, haben wir hier eine kleine Liste mit Leseempfehlungen. Mit „Eine Welt zu gewinnen“ hat die SDAJ erst vergangenes Jahr eine aktuelle Einführung in den Marxismus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schulen und Unis sind geschlossen, viele Hobbies sind grad nicht drin und nun ist euch langweilig?<br />
Bevor ihr euch gezwungen seht, 50 Shades Of Grey in die Hand zu nehmen, haben wir hier eine<br />
kleine Liste mit Leseempfehlungen.</p>
<p>Mit <strong>„Eine Welt zu gewinnen“</strong> hat die SDAJ erst vergangenes Jahr eine aktuelle Einführung in den<br />
Marxismus geliefert. Zwar nicht erst ein Jahr alt, aber immer noch aktuell ist Lenins <strong>„Der</strong><br />
<strong>Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“</strong>, indem sich der russische Revolutionär mit<br />
dem bis heute die Welt mit Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg überziehenden<br />
monopolkapitalistischen Stadium auseinandersetzt und dabei gegen die „Ultraimperialismus-These“<br />
des Sozialdemokraten Kautsky frontet. Wer wissen möchte, was die Aufgaben der KommunistInnen<br />
hierzulande nach der Konterrevolution 1990 sind, dem empfehlen wir wärmstens <strong>„Kommunisten</strong><br />
<strong>heute“</strong> von Hans Heinz Holz. Eine ganze Romantrilogie gibt’s mit Willi Bredels „Verwandte und<br />
Bekannte“ (die einzelnen Romane heißen: <strong>„Die Väter“</strong>, <strong>„Die Söhne“</strong> und <strong>„Die Enkel“</strong>). Dort wird die<br />
deutsche Arbeiterbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts anhand einer Hamburger<br />
Arbeiterfamilie vor Augen geführt. Und wenn ihr euch fragt, wie es sich auf jener sozialistischen<br />
Karibikinsel lebt, die gerade in so vielen Ländern mit Ärztinnen und Ärzten aushilft, dann gebt euch<br />
<strong>„Cuba im Wandel“</strong>.</p>
<p>Kreymann/Rodermund: Eine Welt zu gewinnen. Marx, der Kapitalismus von heute und was wir tun<br />
können (Papyrossa 2019), https://shop.papyrossa.de/Kreymann/Rodermund-Hg-Eine-Welt-zugewinnen</p>
<p>Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus,<br />
http://www.mlwerke.de/le/le22/le22_189.htm</p>
<p>Holz: Kommunisten heute. Die Partei und ihre Weltanschauung (Neue Impulse Verlag, 1995),<br />
https://www.neue-impulse-verlag.de/buchtipps/edition-marxistische-bl%C3%A4tter/kommunistenheute-die-partei-und-ihre-weltanschauung</p>
<p>Bredel: Verwandte und Bekannte (Die Väter, Die Söhne, Die Enkel). Gibt es antiquarisch oder als<br />
Taschenbücher beim Aufbau Verlag</p>
<p>Hermsdorf/Klattenhof/Kreymann/Salin: Cuba im Wandel. 16 Erfahrungsberichte (Verlag Wiljo Heinen<br />
2017), https://www.gutes-lesen.de/laden/kubaimwandel/</p>
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		<title>Über rechte „Einmannkasernen“</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2020/02/21/ueber-rechte-einmannkasernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 10:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.ost.sdaj.org/2020/02/21/ueber-rechte-einmannkasernen/">Über rechte „Einmannkasernen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.ost.sdaj.org">SDAJ Ost</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Interview: Im Oktober versuchte ein bewaffneter Mann in Halle in eine Synagoge einzudringen und dort ein Blutbad zu verrichten. Er konnte nicht in das jüdische Gotteshaus eindringen und töte zwei Passanten. Der Anschlag von Halle zeigt das gleiche Muster wie die rechten Attentate in München, Christchurch, El Paso oder Utøya. Wir haben uns darüber mit Chris Reitz unterhalten, der zur Ästhetik der neuen Rechten forscht.</strong></p>
<p><strong>POSITION: Gibt es einen Zusammenhang zu bewaffneten Netzwerken?</strong><br /><strong><em>Chris Reitz:</em></strong> Bundesweit formieren sich rechte Netzwerke, die Feindeslisten anlegen, Waffen horten, Leichensäcke anschaffen, Chemikalien zur Entsorgung von Leichen besorgen und sich auf einen Systemsturz einstellen, dem sie eigens durch Destabilisierungstaktiken den Weg bereiten wollen. Selbst die Verstrickung des Staates in diese sogenannten „Schattenarmeen“ ist ein offenes Geheimnis, also dass Geheimdienstvertreter, Armeeveteranen, Polizisten und andere staatstragende Akteure in extremrechten Verbänden – von NSU 2.0 über das Veteranennetzwerk Uniter e.V. bis zu Süd- und Nordkreuz – involviert sind. Jedoch erscheint diese Komplizenschaft zwischen rechtsextremen Organisationen und Vertretern staatlicher Organe zumeist als systemfremder Unfall.<br />In der öffentlichen Debatte wird die Mitwirkung einzelner Staatsakteure in rechtsnationalen Gruppierungen individualisiert und die zugrundeliegende systematische Logik dieser Verflechtungen ausgeblendet. Dabei hat gerade die Individualisierung des Terrors System. Besonders der Begriff des „Amok“ – der die neuen Auswüchse rechter Gewalt, die oberflächlich betrachtet tatsächlich als Akte individuell agierender Einzeltäter erscheinen, ideologisch entkernt und als spontane Gewaltausbrüche einordnet – kaschiert den gesellschaftlichen Kausalzusammenhang extremrechten Terrors und leistet zugleich der Kritik staatlicher Verwicklungen, zumeist verkörpert durch den Verfassungsschutz, Vorschub.<br />Nach dem Anschlag am Münchner OEZ, der Ermordung Walter Lübckes, und nicht zuletzt dem Zweifachmord und dem fehlgeschlagenen Attentat auf eine Synagoge in Halle müsste eigentlich klar sein, dass der Terrorismus rechter Banden bereits heute zur bundesrepublikanischen Tagesordnung gehört. Es ist nicht so, wie noch viele Beobachter des politischen Tagesgeschehens meinen, dass die Tabubrüche rechter Politiker dem offenen faschistischen Terror erst den Weg bereiten. Vielmehr geht seit geraumer Zeit eine tiefgreifende Normalisierung rechter Gewalt vonstatten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_toggle et_pb_toggle_0 et_pb_toggle_item  et_pb_toggle_close">
				
				
				
				
				<h4 class="et_pb_toggle_title">Kommentar: Ideologischer Rechtsruck</h4>
				<div class="et_pb_toggle_content clearfix"><p>Im dreißigsten Jahr nach dem viel umjubelten „Mauerfall“ scheint das Klima im neuen, großen Deutschland harmonisch. Statt „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ sind sich die meisten Politiker einig darüber, dass Deutschland nach dem Angriffskrieg auf Jugoslawien, dem Krieg in Afghanistan, in der Ukraine oder der Hochrüstung gegen Russland „mehr Verantwortung“ übernehmen müsse. Manche, wie der Chef der neuen Umfragegewinnerin B‘90/Die Grünen, fordern sogar, diese Verantwortung nun auch gegenüber dem Iran einzunehmen. Einig sind sich viele der konservativen Eliten leider auch darin, dass in diesem Land nach den Pogromen von Lichtenhagen, den Anschlägen in Mölln und Solingen und den Morden des sogenannten „NSU“ mehr getan werden müsse, um den „Extremismus“ einzudämmen. Das, was damit gemeint ist, hat die Union einmal „geistig-moralische Wende“ genannt, hat CSU-Dobrindt als „konservative Revolution“ neu erfunden und wird von verschiedenen CDU/CSU-Gliederungen immer wieder als Grundrechteeinschränkungen unter dem Mantel der „Aktion gegen Links“ oder „gegen linke Gewalt“ verkauft. Dreißig Jahre nach dem Ende des anderen Deutschlands marschiert die moralische Wende.</p>
<p>Dabei ist dieser Vormarsch des Irrationalismus und der Anti-Aufklärung kein rein deutsches Phänomen. Selbst in der Führungsnation der „freien Welt“, in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, wird von regierender Seite Ähnliches in die Massenmedien geschrien. Dabei spielen die Herrschenden hüben und drüben des Atlantiks den gleichen Taschenspielertrink wie bei uns. Ob Drumpf und Breitbart in den USA oder CSU, AfD und Pegida in Deutschland: Sie geben uns eine neue Leitkultur vor, die ausgrenzt, wer sich nicht unterordnet, und jammern gleichzeitig darüber, dass sie in dieser von ihnen selber zu verantwortenden Meinungsdiktatur nichts mehr sagen könnten. Bei dem, was die rechten Stimmungsmacher alles sagen – und vor allem tun! – können, stellt sich aber die Frage, was noch kommen soll, was noch nicht gesagt</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Das erinnert stark an den sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“ der über zehn Jahre mordend durch Deutschland zog und in den Verfassungsschutz und Co. tief verstrickt waren…</strong><br /><em><strong>Chris:</strong></em> Während ältere neonazistische Praxismodelle, wie z.B. im Falle der Morde des NSU, mehr oder weniger auf Geheimhaltung bedacht sind, verfasst der ‚politische Soldat‘ neurechter Formierungen ein Manifest-artiges Bekennerschreiben, kündigt die Tat vorher in digitalen Foren an und filmt sich – wie beispielsweise die Attentäter aus Halle oder Christchurch – zunehmend selbst. Götz Kubitschek, der Gründer des nationalistischen Antaios-Verlags, spricht in einer bewussten Militarisierung der Sprache von den „Einmannkasernen“ der neuen Rechten. Angesichts der relativ beschränkten Reichweite zentralgesteuerter Publikationsplattformen (in einer hochgradig atomisierten Gesellschaft) begreift man soziale Medien als Erweiterung der Kampfzone, die neue Möglichkeiten zur Streuung rassistischer Propaganda, Kaperung gesellschaftlicher Protestpotentiale und somit letztendlich dezentralen Rekrutierung bis dato unerreichter Gesellschaftsteile eröffnet.</p>
<p><strong>Welches Interesse haben die Herrschenden am rechten Terror?</strong><br /><em><strong>Chris:</strong></em> Trotz ihrer revolutionären Selbstinszenierung stellen diese verschiedenen Varianten rechten Terrors aber letzten Endes gerade nicht die Systemfrage. Die terroristische Einschüchterung marginalisierter Gruppen und linker Kräfte durch die „Einmannkasernen“ der Rechten eilt der autoritären Wende des Standortnationalismus geradewegs voraus. Frei nach Höcke lehnt man eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten ab und steht in einer offen imperialistischen Rhetorik für eine „Umverteilung des Volksvermögens von innen nach außen“ ein.<br />Neurechte Terroristen praktizieren in dieser Hinsicht eine Fortsetzung der Konkurrenz mit anderen Mitteln. Und die staatstragenden Parteien der neoliberalen ‚Mitte‘ greifen selbst zunehmend zu autoritären Maßnahmen, um ihr postdemokratisches Programm zur Aufrechterhaltung der zwischen-imperialistischen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Kapitals durchsetzen. Dabei gleichen sie sich bereitwillig der fremdenfeindlichen Demagogie der neuen rechten Parteien an. Schlagworte rechter Diskurse gehen wie selbstverständlich in das Vokabular der selbsternannten Volksparteien über (nicht zuletzt als Alexander Dobrindt öffentlich eine „konservative Revolution“ forderte und damit stillschweigend den faschistischen Intellektuellen Armin Mohler zitierte).<br />Sie bauen somit auf der Öffentlichkeitsarbeit der extremen Rechte auf, um die Bevölkerung in die neue „Sprache der Macht“ (von der Leyen) des deutsch-europäischen Nationalismus einzuüben. Aus dieser „Antreiberfunktion“ (Opitz) in der autoritären Staatswende erklärt sich dann auch womöglich die anhaltende Billigung rechter Gewaltstrukturen. Den Strukturwandel der bürgerlichen Demokratie sollten wir uns also nicht als „Tag X“ vorstellen, als ob an diesem oder jenem Tage plötzlich ein neuer Autoritarismus über uns hereinbrechen würde. Er schreitet längst voran.</p></div>
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				<div class="et_pb_module_inner">
					<h4 class="dsm-text-badges et_pb_module_header"> <span class="dsm-badges dsm-badges-after">Mark, München</span></h4>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Aftermovie zum Festival der Jugend 2019</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2019/12/13/das-aftermovie-zum-festival-der-jugend-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[karlquarx]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 15:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			</item>
		<item>
		<title>diesdas</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2019/12/07/diesdas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[karlquarx]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 21:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			</item>
		<item>
		<title>Hallo Welt!</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2019/12/07/hallo-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2019 17:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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