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	<title>sdaj, Autor bei SDAJ Ost</title>
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	<title>sdaj, Autor bei SDAJ Ost</title>
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		<title>Sexismus in der Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2022 14:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausgabe 5/2021]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[POSITION – Magazin der SDAJ]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagssexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben mit Freya aus Kassel zu Sexismus in der Schule gesprochen und wie dagegen Widerstand geleistet werden kann. Position: Wie äußert sich Sexismus in der Schule? Freya: Wir leben in einer Gesellschaft, in der klassische Frauenberufe schlechter entlohnt werden als klassische Männerberufe, Frauen auch bei gleicher Arbeit weniger verdienen und ganz überwiegend den Haushalt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Calibri, serif;">Wir haben mit Freya aus Kassel zu Sexismus in der Schule gesprochen und wie dagegen Widerstand geleistet werden kann.</span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Position: Wie äußert sich Sexismus in der Schule?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya: Wir leben in einer Gesellschaft, in der klassische Frauenberufe schlechter entlohnt werden als klassische Männerberufe, Frauen auch bei gleicher Arbeit weniger verdienen und ganz überwiegend den Haushalt schmeißen, die Erziehung der Kinder und die Pflege von Angehörigen übernehmen. Davon profitieren die Konzerne, die sich Lohnkosten sparen und die die Milliarden Subventionen bekommen, die der Staat dank der Arbeit der Frauen einsparen kann. Die Realität der doppelten Ausbeutung der Frau hat eine lange Geschichte und Tradition und spiegelt sich in allen Bereichen unseres Lebens wieder. So auch in der Schule. Egal, ob in Erwartungshaltungen von Lehrern, dass die Schülerinnen besonders fleißig, höflich und ordentlich sein müssen oder in Schulbüchern, in denen klassische Rollenbilder dargestellt werden, aber nicht, dass auch Frauen sich gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen erfolgreich für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Kita-Plätze und für ein Recht auf Abtreibung einsetzen können. Besonders ätzend wird es, wenn sich die gesellschaftliche Abwertung der Frau als Sexobjekt in der Schule zeigt und es zu Grabschereien und entwürdigenden Anmachsprüchen durch Lehrer und Mitschüler kommt.  Die immer krassere Konkurrenz in der Schule begünstigt so ein abwertendes Verhalten. Schulen reagieren zum Beispiel so darauf, dass „nuttige“ Kleidung durch die Kleiderordnung verboten wird, weil sich die männlichen Schüler sonst nicht konzentrieren könnten. Damit wird dieses gesellschaftliche Problem individualisiert. </span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Hast du während deiner Schulzeit auch Sexismus erlebt?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya:Ich denke, jeder hat das</span><span style="font-family: Calibri, serif;">. Ein besonders krasses Problem hatten wir mit unseren Physiklehrer in der neunten Klasse. Er hat eigentlich in jeder Stunde irgendeinen sexistischen Spruch rausgehauen. Zum Beispiel hat er einer Schülerin unterstellt, sie hätte eine Schaltung aus Zufall richtig aufgebaut. Als die Schülerin das bestritten hat, fiel irgendwann der Satz: „Sagst du das auch, wenn dein Mann dir Haushaltsgeld gibt und du dir davon Schuhe kaufst?“. Einmal kam er in der Pause zu uns Mädchen und hat mir und einer Freundin seinen Arm um die Hüfte gelegt und uns aufgefordert uns stärker vorzubeugen (also den Hintern rauszustrecken). Dazu passte gut, dass er auf seinem Youtube-Channel sexistische Schlager gesungen hat (zum Beispiel „Willenlos“ von Westernhagen). </span></p>
<h2 class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;"><b>Wie habt ihr euch dagegen gewährt und wie könnte zu dem Thema an Schulen gearbeitet werden?</b></span></h2>
<p class="western"><span style="font-family: Calibri, serif;">Freya:</span><b> </b><span style="font-family: Calibri, serif;">Irgendwann hat sich in einer Freistunde die Gelegenheit ergeben, dass wir mit den meisten Mädchen aus unserer Klasse darüber gesprochen haben. Wir haben darüber gesprochen, wie ätzend wir das Verhalten finden, dass uns das nicht nur in der Schule begegnet und dass man sich das nicht gefallen lassen darf. Wir haben vereinbart, dass wir probieren, immer etwas gegen seine Sprüche zu sagen. Direkt in der nächsten Stunde haben wir, als es um berufliche Vorstellungen ging, ihm alle nacheinander gesagt, dass wir Bauarbeiter oder ähnliches werden wollen. Diese gemeinsame Solidarität hat gut getan und Mut gemacht. Eine weiterer guter Anlass um an der Schule zu dem Thema aktiv zu werden, ist der internationale Frauenkampftag (8. März). In der Vergangenheit haben wir als SDAJ Gruppe gemeinsam mit mehreren Schülervertretungen Durchsagen und Quizwettbewerbe dafür vorbereitet. </span></p>
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		<title>Das Festival 2021 muss warten&#8230;.</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2021/02/26/das-festival-2021-muss-warten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 10:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festival der Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Freunde und Mitstreitende, die Pandemie hat uns nach wie vor in ihren Fängen. Nicht nur, dass sich diverse Mutationen breit machen, auch die Impfungen gehen nicht so schnell voran wie wir es uns wünschen. Wir sehen, dass ein konsequenter Lockdown aus wirtschaftlichem Profitdenken nicht umgesetzt wird. Mit dem Lockdown light oder zu schnellen Öffnungen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde und Mitstreitende,</p>
<p>die Pandemie hat uns nach wie vor in ihren Fängen. Nicht nur, dass sich diverse Mutationen breit machen, auch die Impfungen gehen nicht so schnell voran wie wir es uns wünschen. Wir sehen, dass ein konsequenter Lockdown aus wirtschaftlichem Profitdenken nicht umgesetzt wird. Mit dem Lockdown light oder zu schnellen Öffnungen bei fragwürdigen Schutzmaßnahmen ist leider noch kein Ende in Sicht.</p>
<p>Dennoch würden wir gerne auf unserem Festival wieder Gemeinsamkeit, Solidarität, Diskussion, Spaß und politische Praxis leben. Aufgrund der Situation sind wir aber nun gezwungen das Festival abzusagen.</p>
<p>Als Alternative dazu versuchen wir nun regionale Aktionen und Camps an Pfingsten zu organisieren! Ohne großen Schnickschnack und Klimbim &#8211; ein Zusammenkommen im kleinen Rahmen, Zelten, Feuer und den Sommer genießen. Mehr dazu können wir aktuell noch nicht sagen, melden uns aber sobald es Neues gibt.</p>
<p><strong>Wir sind nun trotzdem auf eure Hilfe angewiesen!</strong> Da wir auch in Zukunft gerne wieder ein Festival anbieten wollen und nicht mit einem Minus durch die diesjährigen Ausfallkosten starten wollen bitten wir euch: <a href="https://www.startnext.com/fdj2021">Spendet für das Festival!</a> Jetzt erst recht!</p>
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		<title>Vom Lockdown zum Shutdown: Appelle an die Reichen, Einschränkungen im Privaten</title>
		<link>https://www.ost.sdaj.org/2020/12/15/vom-lockdown-zum-shutdown-appelle-an-die-reichen-einschraenkungen-im-privaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sdaj]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 18:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Coronakrise]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom „Lockdown light“ in den Shutdown: Statt der in Aussicht gestellten Lockerungen werden die Corona-Maßnahmen ab Mittwoch weiter verschärft. Fast alle Geschäfte müssen schließen, die Schulen und Kitas sollen weitgehend dicht gemacht werden. Alkoholkonsum im Freien ist bei Strafe untersagt. An Silvester gibt es Ver- und Ansammlungsverbote, Feuerwerk auf stark frequentierten Plätzen ist verboten. Während [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom „Lockdown light“ in den Shutdown: Statt der in Aussicht gestellten Lockerungen werden die Corona-Maßnahmen ab Mittwoch weiter verschärft. Fast alle Geschäfte müssen schließen, die Schulen und Kitas sollen weitgehend dicht gemacht werden. Alkoholkonsum im Freien ist bei Strafe untersagt. An Silvester gibt es Ver- und Ansammlungsverbote, Feuerwerk auf stark frequentierten Plätzen ist verboten. Während so das Privatleben weitreichend eingeschränkt wird und Verstöße geahndet werden, bleibt es bei freundlichen Appellen an die Unternehmer: Man solle dringend prüfen, ob der Betrieb durch Ferien oder großzügige Home-Office-Regelungen geschlossen werden kann. Dabei sind gerade Arbeitsplätze Hotspots, an denen Einschränkungen einen deutlichen Effekt auf das Infektionsgeschehen hätten. Politiker geben in den Medien inzwischen unverhohlen zu, dass wirtschaftliche Interessen entscheidend in der Debatte über die Maßnahmen sind. Fachleute wie der Virologe Christian Drosten sehen diese Abwägung zwischen Profiten und Gesundheit zwar kritisch, werden durch Hetzkampagnen von BILD und Co. jedoch schnell zum Schweigen gebracht.</p>
<p>Bereits jetzt wird diskutiert, dass die Maßnahmen über den 10. Januar 2021 hinaus gelten könnten. Unterdessen genießen Menschen in anderen Ländern schon wieder die Annehmlichkeiten einer Corona-freien Zeit, etwa in China, Cuba, Taiwan, Neuseeland, Vietnam oder Südkorea. Umfangreiches Testen, rasches und situationsangemessenes Reagieren sowie die Inkaufnahme von wirtschaftlichen Einschränkungen sind bei der Bewältigung einer Pandemie zentral. Gerade im internationalen Vergleich zeigt sich das Scheitern des Corona-Managements der Bundesregierung überdeutlich. Doch Ursache ist nicht einfach die Unfähigkeit der Politiker, vielmehr ist es eine Frage der Prioritäten: Die Regierung nimmt lieber mehr Corona-Tote in Kauf als sinkende Profite. Die Interessen der Banken und Konzerne kommen vor der Gesundheit der Bevölkerung.</p>
<p>Der „Lockdown light“ hat sein Ziel offenkundig verfehlt, auch wenn sich Politiker für das Abflachen der Kurve immer noch auf die Schultern klopfen. Doch die zweite Welle kam nicht unerwartet: Man hätte den Sommer nutzen müssen, um die Gesundheitsämter besser auszustatten, die Testkapazitäten noch weiter auszubauen, Schulklassen zu verkleinern und Hygienemaßnahmen an Schulen umzusetzen – und vieles mehr. Doch das hätte bedeutet, das Geld zugunsten unserer Gesundheit auszugeben statt zur Rettung von Konzernen wie der Lufthansa.</p>
<p>Nach dem Shutdown muss es anders laufen: Wenn die Schulen wieder öffnen, braucht es staatlich finanzierte Maßnahmen, die das gesundheitliche Risiko für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen real minimieren. Betriebe dürfen nur öffnen, wenn sie den Gesundheitsschutz ernsthaft und verbindlich absichern. Und es braucht umfangreiche Investitionen ins Gesundheitswesen, mehr Personal an Krankenhäusern und in Gesundheitsämtern.</p>
<p><strong>Auch Corona ist eine Klassenfrage! Shut capitalism down!</strong></p>
<p>Unsere letzte ausführlichere Stellungnahme zu Corona findet ihr <a href="https://www.sdaj.org/2020/11/18/der-aktuelle-lockdown-schuetzt-die-profite-nicht-die-gesundheit-der-menschen/">hier</a></p>
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